MPU BEI ALKOHOLDELIKTEN

Trunkenheit am Steuer ​

Trunkenheit im Verkehr ist eine der häufigsten Ursachen für die Anordnung einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung. Für Betroffene kann es unschöne Folgen haben, alkoholisiert am Steuer erwischt zu werden, kommt es doch in den meisten Fällen zu einem Führerscheinentzug. Hat man dabei 1,6 Promille oder mehr beim Erstvergehen oder ist man gar Wiederholungstäter, lässt sich eine MPU kaum vermeiden. Bei dieser MPU soll geklärt werden, ob der Betroffene in Zukunft dazu in der Lage ist, seinen Alkoholkonsum und das Führen eines Kraftfahrzeugs sicher voneinander zu trennen.​

Vorsicht bei Delikten außerhalb des Straßenverkehrs​

Auch außerhalb des Straßenverkehrs ist es ratsam, mit dem Konsum von Alkohol verantwortungsvoll umzugehen. Häufige Gründe für die Anordnung einer MPU können auch Straftaten sein und wenn diese unter Alkoholeinfluss begangen wurden, kann dies auch zu Fragen seitens des/r MPU-Gutachters/in und der Notwendigkeit von Abstinenznachweisen führen. Ebenso ist beim Fahrradfahren oder auf dem E-Scooter Vorsicht geboten, denn auch hier kann Alkoholmissbrauch zum Führerscheinentzug führen.

Gerne informieren wir Sie darüber, wann eine MPU zwingend erforderlich ist und ob Sie Abstinenznachweise benötigen oder ob ein dauerhaft kontrollierter Alkoholkonsum als Verhaltensänderung zum Bestehen einer MPU (Kontrolliertes Trinken) ausreichend ist. Zögern Sie nicht und vereinbaren Sie einen Termin zum kostenlosen Erstgespräch mit uns!​

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Einbestellen

Bei jeder Probenahme erfolgt eine Lichtbildkontrolle mit entsprechender Dokumentation. Bitte bringen Sie deshalb zu jedem Termin einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit, dessen Nummer Sie uns zuvor mitgeteilt haben.

Sie haben sich für einen Abstinenzbeleg hinsichtlich Alkoholes bzw. Betäubungsmitteln mittels Haaranalyse entschieden. Damit dieser Vorgang reibungslos erfolgen kann, müssen wir Ihren Namen, Ihr Geburtsdatum, Ihre Anschrift und Ihre Personalausweis- / Reisepassnummer erfassen. Alle Daten werden von uns gemäß den gültigen Datenschutzrichtlinien und der ärztlichen Schweigepflicht vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Bitte bringen sie ein gültiges amtliches Ausweisdokument mit.

Ihre Vorteile mit MPU KRONE:

MPU

Sie sind mit Alkohol im Straßenverkehr oder wegen des Konsums von illegalen Drogen aufgefallen. Ihr Führerschein ist in Gefahr oder die Fahrerlaubnis wurde ihnen bereits entzogen. Seitens der Fahrerlaubnisbehörde wurde eine Medizinisch – Psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet, um die Bedenken an Ihrer Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeugs (Fahreignung) auszuräumen. Bevor Sie eine MPU erfolgreich bestehen können wird von Ihnen gefordert, dass Sie in der Lage sind einen gänzlichen Verzicht auf Alkohol und / oder Betäubungsmittel zu belegen. Hierfür muss ein Abstinenzkontrollprogramm absolviert werden.

Ein erfolgreich bestandenes Abstinenzkontrollprogramm ist Grundvoraussetzung für die Wiedererlangung der Fahrerlaubnis und die Zulassung zur MPU. Alternativ können Abstinenzzeiträume auch mittels Haaranalysen belegt werden.

Die vorzuweisenden Abstinenzzeiträume umfassen gemäß den Beurteiteilungskriterien für Fahreignung entweder ein halbes (z.B. Alkohol) oder ein ganzes Jahr (Betäubungsmittel / Alkohol). Sprechen Sie vorab mit Ihrem Verkehrspsychologen, welche Art der Abstinenz (Alkohol und / oder Drogen) erbracht und über welchen Zeitraum Sie Ihre Abstinenz belegen müssen.

 

Die CTU-Kriterien

Am Beginn der Fahreignungsdiagnostik steht eine Hypothese (Annahme), die es zu erfüllen gilt. Diese wird für den chemisch-toxikologischen Bereich in die sog. 4 CTU-Kriterien unterteilt. Hierin werden Forderungen an die Untersuchungsmethodik und den Ablauf der Überwachung gestellt, deren Erfüllung dazu führt, dass der Abstinenznachweis für eine zuvor bestimmte Zeit von den MPU-Stellen anerkannt wird. Die im Rahmen der Begutachtung berücksichtigten toxikologischen Befunde sind fachkundig erstellt worden, aussagekräftig und forensisch verwertbar.

Im ersten Kriterium werden Die Bedingungen der Durchführung der Alkohol- bzw. Drogenscreenings beschrieben.

Diese müssen transparent und über den gesamten Abstinenzzeitraum lückenlos nachvollziehbar sein. Dies beinhaltet Art, Dauer und Häufigkeit der Urinkontrollen durch das Labor. Jede Abweichung vom ursprünglich vereinbarten Vertragsgegenstand ist zu dokumentieren. Die Kontrollzeiträume umfassen in der Regel 12 Monate mit 6 unvorhergesehenen Kontrollterminen. In Einzelfällen sind 6-monatige Vertrage mit 4 Kontrollen anzusetzen. Bei einer Verlängerung des Abstinenzkontrollprogramms (z.B.: verspäteter MPU-Termin) müssen mindestens drei weitere Kontrollen pro Halbjahr angesetzt werden. Klienten, die bereits ihr einjähriges Abstinenzprogramm erfolgreich absolviert haben, deren Zertifikat aber am voraussichtlichen MPU-Termin älter als 4 Monate sein wird, können Ihre Abstinenz mit 3 Kontrollen binnen 4 Monaten bzw. eine Haaranalyse eines 3 cm langen Haarsegments fortführend dokumentieren.

Wie lange sind meine Abstinenznachweise gültig?

Abstinenznachweise von 6 Monaten sind bis zu 2 Monate nach Abschluss gültig und Abstinenznachweise von 12 Monaten sind bis zu 4 Monate nach Abschluss gültig. In diesem Zeitraum sollten Sie zur MPU-Prüfung gehen, ansonsten müssen Sie weitere Abstinenznachweise erbringen.

FAQ

Frequently Asked Questions